…meine direkte Meinung dazu, wie es sein wird, wenn ich Vater werde und mal ein ganz bewusster Gegenpool zu dieser ganzen pseudowissenschaftlichen Elternhysterie.

Auf Instagram ist meine Frau aufgefordert worden, dass Mama-Werden in zehn knackigen Fakten zu beschreiben. Das hat sie bravourös getan und den Ball dann direkt zu mir weiter gespielt. Challenge accepted.
Also, was bedeutet Papa-werden in zehn Punkten? Drei, zwo, eins, los!

1. Das bewusste Einlassen auf das Unbekannte und Unkontrollierbare

2. Ein mir bis dato unbekannter Konfrontationslevel mit vielen lustigen Körperflüssigkeiten.

3. The human Baukasten System: ich überlege mir öfter, wie der Nachwuchs wohl aussehen wird und setze ihn vor meinem geistigen Auge aus phänotypischen Merkmalen meiner Frau und mir zusammen.

Fachlektüre ist sehr wichtig, da man überall suggeriert bekommt, dass Kinder großzuziehen das komplizierteste Ding der Welt ist

4. Riesige Vorfreude! Und das, obwohl man gar nicht so genau weiß, auf was für ein Abenteuer man sich da jetzt eingelassen hat

5. Sich auch weiter als Paar zu begegnen. Wir sind zwar Angestellte unserer Katze, aber nicht unseres Nachwuchses 😉

6. Um Himmels Willen niemals nur über das Kind miteinander zu kommunizieren und sich dabei „Mama“ und „Papa“ nennen statt – wie zu Vor-Kind-Zeiten – beim Vornamen. Ich hasse diesen „Hat der Papa aber heute schlechte Laune-Scheiß“

7. Meine Frau und mich noch einmal vollkommen neu kennenzulernen

8. Mehr Familie für die kleine Familie: wir haben eine super Family und die wird über den Nachwuchs noch enger zusammenrücken.

9. Das Gefühl des Angekommen-Seins wird eine neue Dimension erreichen.

10. Einen Großteil von Magazinen, Ratgebern und Pseudo-High-End-Eltern Lügen strafen. Ein Kind entspannt und vernünftig großzuziehen ist kein Rocket Science, sondern eine Frage von Bachgefühl und Verstand. Hat bei meinen Eltern und Schwiegereltern übrigens auch prima funktioniert. Und ja, Ihr könnt mich gerne in zwanzig Jahren auf diese Aussage festnageln.